Die Schnittstelle zu Kunst, Film, Literatur, Tanz und Weiterbildung.
Mit der Erweiterung um die Bereiche ‚media&arts’ und ‚lab’ im Jahr 2007 entwickelte sich aus dem Event Time Warp das einwöchige „Jetztmusikfestival“. Dessen Zielsetzung ist es, innovative Projekte an der Schnittstelle von elektronischer Musik und artverwandten Kunstrichtungen in unterschiedlichen Locations zu zeigen.
„Musik im Hier und Jetzt!“ (Frankfurter Rundschau 31. März 2009)
Wichtigstes Anliegen sind Schnittstellenprojekte im Spannungsfeld der verschiedenen Kunstgattungen, die mit elektronischer Musik korrespondieren, wie Rhythmus, Tanz und andere kreative Ausdrucksformen. Durch die Verbindung dieser verschiedenen Elemente sollen Neuinterpretationen erreicht und neue Blickwinkel sowie Sichtweisen ermöglicht werden.
Durch diese übergreifenden Projekte werden die verschiedensten Besucher angesprochen und zusammengeführt. So entsteht nicht nur in den Inhalten ein spannungsreicher Brückenschlag durch die unterschiedlichen Themen und die zum Teil kontrastierenden Orte, sondern auch über die Mischung der Besucher. Hierbei ist die Interdisziplinarität ein wichtiger Baustein.
Das Festival beinhaltet immer wieder den Versuch neue Perspektiven zu eröffnen und den Kontext über eine Umdeutung neu zu beleuchten.
Das Jetztmusikfestival entsteht in Zusammenarbeit mit Sebastian Dresel, dem Beauftragten für Musik und Popkultur der Stadt Mannheim und wird von der Stadt Mannheim gefördert.
In diesem Jahr gibt es eine neue Allianz. Das Jetztmusikfestival und das Festival für visuelle Kunst und Jetztkultur, die B-Seite, werden dieses Jahr zum ersten Mal zeitgleich stattfinden und haben sich als gemeinsames Festivalzentrum im Jungbusch das zeitraum exit ausgesucht. Dort soll für die Besucher beider Festivals ein Treffpunkt entstehen, an dem sich interdisziplinäre Diskussionen, Freundschaften und Partnerschaften entwickeln.