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2000 and One (Live)

Manch einer kennt 2000 And One aka Dylan Hermelijns noch als Planet Gong oder als Edge of Motion vom Mitt-90er-Techno-Über-Label Djax-Up-Beats. Heute betreibt Dylan Hermelijn zusammen mit Shinedoe das erfolgreiche Intacto-Label, in seinen eigenen Produktionen stutzt er den Neo-Detroit-Sound für den zeitgenössischen Dancefloor zurecht.

Während sich Neo-Detroit-Tracks auf Labeln wie Down Low, Keynote, Delsin oder Headspace immer mehr in den Melodien-Kaskaden verloren haben und eine Esoterik der Ferne entwickeln, bewahrt Dylan Hermelijns Musik den Dialog mit dem Partygeschehen. Seine Produktionen passen zu Tracks auf Mental Groove oder Dial, zu Musik von Donato Dozzy, Gabriel Ananda oder Jacek Sienkiewicz. Die Grooves des HipHop-, Reggae- und Ragga-Fanatikers sind nie formelhaft, protzen aber auch nicht mit Originalität. Die Sounds und Melodien führen ein Eigenleben, ohne die Spannung gegenüber den Beats aufzugeben. Überraschenderweise ist Dylans aktueller Erfolg auf dem Dancefloor in seiner zwanzigjährigen Karriere eine Neuigkeit: „Ich bin selbst von mir überrascht. Jahrelang hat meine Musik ganz unabhängig von den Clubs stattgefunden. Aber wenn die DJs meine Platten spielen und sie für die Crowd funktionieren, muss etwas dran sein.“

Im Nachhall der Acidhouse-Revolution hatte Dylan Tracks für Stefan Robbers Kultlabel Eevo Lute produziert. Bald wurde aber die holländische Partyszene unattraktiv für ihn: Während die Hardcore-Anfänge noch eine gewisse Faszination ausübten, war der nachfolgende Gabba-Sound völlig inakzeptabel. Zunächst hatte er noch mit dem Djax-Up-Beats-Projekt Edge Of Motion mit Gert-Jan Schonewille einen Hit, “ Set Up 707“.

Quelle: Last.fm (08/2011)

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